MOS2661

Genug Platz, angenehme Temperaturen, weniger Energieverlust

Nach rund einjähriger Bauzeit sind die Kinder im Herbst 2025 von der Containerschule auf dem Areal ins sanierte Schulgebäude zurückgekehrt. Für die Gesamtsanierung hatten die Stimmberechtigten im Dezember 2023 mit 92.8% Ja-Stimmen einen Kredit von 14.4. Mio. Franken bewilligt.

Neu verfügen die Kinder über Gruppenräume für zeitgemässes Lernen und die Lehrpersonen über Arbeitsplätze und Sitzungszimmer. Dank Dämmung der Gebäudehülle, neuer Fenster und aktiver Kühlung arbeiten Kinder und Lehrpersonen künftig rund ums Jahr bei angenehmen Temperaturen.

Das Schulgebäude ist neu so ausgerüstet, dass Kinder mit körperlichen Einschränkungen eingeschult werden können. Auch der Brandschutz wurde verbessert.

Bald ist die Sanierung der Gebäude ganz abgeschlossen. Dann ist auch die Gebäudehülle von Turnhalle und Schwimmbad saniert, die Badewassertechnik energieeffizient geregelt und der Wassertank für die Speicherung von bis 50'000 Liter Regenwasser montiert.

Das gesammelte Wasser dient der Bewässerung des Areals im Sommer. Bei Starkregen entlastet der Tank die Kanalisation.

Mit der Gesamtsanierung hat die Gemeinde die 1971 erbaute Schulanlage Melchenbühl technisch, energetisch und betrieblich wieder auf den neuesten Stand gebracht.

Die wichtigsten baulichen und technischen Neuerungen und Verbesserungen in und an den Gebäuden:

  • Gesamterneuerung der Gebäudehülle Schulgebäude und Turnhalle
  • Photovoltaikanlage mit 150 kWp auf Dach und an Fassaden
  • komplette Erneuerung der Haustechnik im Schulgebäude (Heizung, Sanitär, Elektro, Lüftung)
  • Neue Raumaufteilung Klassenräume/Gruppenräume
  • Verbesserung Brandschutz (optimierte Brandmeldeanlage und zusätzliche Fluchtwege/-treppen)
  • Vorbereitung Fernwärme
  • Erneuerung und optische Auffrischung Innenräume
  • neuer Boden in der Turnhalle
  • Ertüchtigung Duschen und Garderoben
  • Energieoptimierung Badwassertechnik
  • kleinere Anpassungen Wasserbecken
  • Retentionstank (50'000 L)

Aktuell werden die Gebäude auf dem Schulareal inklusive Hallenbad noch mit Öl geheizt. Sobald die Anschlussleitungen erstellt sind, löst Fernwärme die Wärmeerzeugung mit Öl ab. Für die Kindergärten 1 und 2 steht auch künftig die bestehende Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einsatz. Die Fernwärme wird gegenwärtig zu 100 Prozent mit Biogas erzeugt.

Für die Stromerzeugung gibt es auf dem Turnhallendach und an den Fassaden der Turnhalle und des Schulhauses eine Photovoltaikanlage. Sie produziert mehr Strom, als die Schule benötigt: Die über das ganze Jahr geschätzte Produktion beträgt 155 MWh und der aktuelle Verbrauch 140 MWh. Der gemittelte Jahres-Eigenverbrauchswert liegt bei 55 Prozent. 

Das Schulhaus verfügt neu über genügend Gruppenräume, Sitzungszimmer für Gespräche mit Eltern und Fachpersonen sowie über Arbeitsplätze für Lehrerinnen und Lehrer. Möglich gemacht hat das vor allem die Umnutzung des von der Gemeinde erworbenen ehemaligen Kirchgemeindehauses: Dank der Verschiebung der Bibliothek in den Pavillon liessen sich im Schulgebäude im Zuge der Gesamtsanierung zum Beispiel neue Gruppenräume einrichten. Dank dem Umzug der Tagesschule in den Pavillon liess sich das bereits für das Schuljahr 2023/2024 benötigte zusätzliche Klassenzimmer im Schulhaus realisieren. Der Pavillon bietet auch Platz für die dritte Kindergartenklasse.

Das Schulhaus verfügt neu über genügend Gruppenräume, Sitzungszimmer für Gespräche mit Eltern und Fachpersonen sowie über Arbeitsplätze für Lehrerinnen und Lehrer. Möglich gemacht hat das vor allem die Umnutzung des von der Gemeinde erworbenen ehemaligen Kirchgemeindehauses: Dank der Verschiebung der Bibliothek in den Pavillon liessen sich im Schulgebäude im Zuge der Gesamtsanierung zum Beispiel neue Gruppenräume einrichten. Dank dem Umzug der Tagesschule in den Pavillon liess sich das bereits für das Schuljahr 2023/2024 benötigte zusätzliche Klassenzimmer im Schulhaus realisieren. Der Pavillon bietet auch Platz für die dritte Kindergartenklasse.

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