Die Arbeiten für die neue Umgebungsgestaltung dauern bis nach den Sommerferien 2026. Sie werden in drei Etappen ausgeführt – so steht den Schulkindern durchgehend ein sicherer und ausreichend grosser Aussenbereich zur Verfügung.
Rund ums Schulhaus entstehen neue Schattenplätze. Dies ermöglicht häufigeren Schulunterricht im Freien. Künftig gibt es auch eine anregende Spiellandschaft und einen Naturlehrpfad. Rund 50 Prozent der heute asphaltierten oder mit Verbundsteinen besetzten Fläche wird entsiegelt.
Von der aufgewerteten Umgebung der Schulanlage profitieren ausserhalb der Unterrichtszeiten auch die Kinder der Nachbarschaft.
Das Schulhausareal erhält – zusätzlich zur bestehenden Spielskulptur aus farbigem Beton – ein neues Kunstobjekt: eine Bronzekugel, gegossen aus eingeschmolzenen Teilen des ehemaligen Kirchenuhrwerks. Die Kugel steht sinnbildlich für die Sonne als Ursprung von Zeit, Rhythmus und Wiederkehr. Ergänzt wird die Kugel durch eine keramische Wandarbeit, die den Sonnenaufgang thematisiert.
Rund 50 Prozent der heute asphaltierten oder mit Verbundsteinen besetzten Fläche wird entsiegelt. Dadurch verbessert sich das Mikroklima. Weiter ist vorgesehen, als Schattenspender rund 40 zusätzliche Bäume und diverse Sträucher zu pflanzen. Bei der Auswahl der Pflanzen wird darauf geachtet, dass sie dem fortschreitenden Klimawandel standhalten.
Nordseitig wird die Strasse verschmälert und der Grünraum verbreitert. Entlang des Zugangswegs reihen sich Schulgarten, Spielelemente und Nischen mit Sitzmöglichkeiten – so entsteht quasi ein Freiluft-Schulzimmer. Der Weg mündet in den Sportplatz für Ball- und Gruppenspiele und wird gesäumt von einem bepflanzten, leicht modellierten Gelände, das sich als Spiel- und Lernort nutzen lässt.
Im nordwestlichen Teil der Parzelle wird ein Naturlehrpfad angelegt, der sich mit der Zeit durch die Schülerinnen und Schüler unter fachlicher Anleitung ausbauen lässt.
Für Velos entstehen am Bersetweg 50 zusätzliche gedeckte Abstellplätze. Das bestehende Vordach bietet heute Platz für 40 Velos 90 Scooter. Die Anzahl Parkplätze für Personenwagen wird von 26 auf 18 reduziert. Das ermöglicht mehr Grünfläche und spielt Raum für die Schülerinnen und Schüler frei. Die 18 Parkplätze reichen für die Lehrerschaft, wie eine Abklärung ergeben hat. Die Zahl entspricht den Vorgaben der Normierungsorganisation im Strassen- und Verkehrswesen der Schweiz (VSS). Vier der 18 Parkplätze sind gegenwärtig durch die Wärmeerzeugung mit Öl besetzt.
Das bestehende Kunstwerk von 1970 wird aufgefrischt und das Areal um ein weiteres Kunstobjekt reicher: «The Sun» von Gian Losinger besteht aus einer Bronzekugel, gegossen aus eingeschmolzenen Teilen des ehemaligen Kirchenuhrwerks. Das Uhrwerk, ursprünglich Instrument zur Messung und Ordnung von Zeit, wird seiner Funktion entzogen und in eine elementare, ruhende Form überführt. Die Kugel steht sinnbildlich für die Sonne als Ursprung von Zeit, Rhythmus und Wiederkehr. Der – analog zur bestehenden Spielskulptur – in Blau gehaltene Sockel lädt zum Sitzen, Verweilen und Innehalten ein.
Zum Projekt gehört weiter eine keramische Wandarbeit, die den Sonnenaufgang thematisiert und die zentrale Sonnenskulptur um eine horizontale, kontinuierliche Dimension ergänzt.