Im November 2025 hat die Stimmbevölkerung den Verpflichtungskredit von 10,8 Millionen Franken für die Gesamtsanierung der Schulanlage Horbern deutlich gutgeheissen – mit 89,7 Prozent Ja-Stimmen. Inzwischen hat die Gemeinde beim Regierungsstatthalteramt die Baugesuche für die provisorische Containerschule und die Gesamtsanierung der Schulanlage eingereicht und parallel dazu die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibungen für die vorgesehenen Bauarbeiten vorangetrieben.
Bis Ende Januar 2026 wird sich zeigen, ob gegen das im Dezember publizierte Baugesuch für die Containerschule – wider Erwarten – Einsprachen eingegangen sind. Falls nicht, ist im März mit der Baubewilligung zu rechnen.
Geplant ist, die bisher im Melchenbühl genutzte Containerschule während der Frühlingsferien zur Schulanlage Horbern zu verschieben. Anschliessend werden die Anschlüsse für Strom, Schwachstrom und Wasser erstellt sowie der Innenausbau und die Medieninstallationen umgesetzt. Ziel ist es, die Containerschule noch vor den Sommerferien bezugsbereit zu machen.
Das Baugesuch für die Gebäudesanierung und die Neugestaltung der Umgebung war deutlich komplexer und konnte im Januar 2026 vollständig eingereicht werden. Die Publikation durch die verfahrensleitende Behörde dürfte in Kürze erfolgen.
Lokale Unternehmen können sich bewerben
Ab Ende Januar publiziert die Gemeinde die erste Tranche der Ausschreibungen auf der Plattform SIMAP. Die Ausschreibungen im Einladungsverfahren folgen kurz darauf. Die Gemeinde hat die geplanten Arbeiten bereits auf dem Digitalen Dorfplatz angekündigt, sodass sich insbesondere auch lokale Unternehmen auf das Einladungsverfahren bewerben können.
Sofern es im Baugesuchs- und im Vergabeverfahren zu keinen Verzögerungen durch Einsprachen kommt, starten die eigentlichen Bauarbeiten nach den Sommerferien 2026.