27. Januar 2026

Melchenbühl: Neue Räume früher bezogen als geplant

Der vorzeitige Bezug hat sich trotz des engen Terminplans als sinnvoll erwiesen. So wurden erste «Kinderkrankheiten» erkannt und die dringendsten Mängel bereits behoben. Die noch offenen, bekannten Punkte lassen sich gezielt in den kommenden Frühlingsferien korrigieren.

Auch die Turnhalle und die Schwimmhalle stehen inzwischen wieder vollständig für den Schulbetrieb zur Verfügung. Allfällige Restarbeiten in diesen Bereichen sind ebenfalls für die Frühlingsferien geplant.

Noch in Arbeit sind die Fassaden und – damit zusammenhängend – die Flachdächer. Die neue Gebäudehülle ist als Solarkraftwerk konzipiert und wird mit einer Leistung von rund 100 kWp einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leisten. Die Herstellung und die Montage der massgefertigten Fassadenpaneele haben sich leicht verzögert. Bis im Frühling dürften Fassaden und Dächer fertiggestellt und die Photovoltaikanlage betriebsbereit sein.

Umgebungsarbeiten voraussichtlich ab März

Während der Frühlingsferien wird zudem die inzwischen leerstehende Containerschule an ihren neuen Standort in der Schulanlage Horbern verschoben. In dieser Zeit ist im Quartier nochmals mit erhöhtem Lastwagenverkehr zu rechnen.

Die Arbeiten für die neue Umgebungsgestaltung starten – abhängig von den Witterungsverhältnissen – voraussichtlich im März und dauern – ausgeführt in drei Etappen – bis nach den Sommerferien. So bleibt für die Schulkinder durchgehend ein sicherer und ausreichend grosser Aussenbereich verfügbar. Die neuen Bäume und Sträucher werden hitzebedingt erst im Oktober gepflanzt.

Geld reicht für Wassertank, Naturlehrpfad und Kunst

Die Gesamtsanierung kann damit nicht nur termingerecht abgeschlossen werden, auch der von der Stimmbevölkerung bewilligte Verpflichtungskredit wird nach aktueller Prognose deutlich unterschritten. Diese erfreuliche Entwicklung hat die Projektsteuergruppe veranlasst, folgende im Projekt als Kostenoptionen aufgeführten Bestellungen auszulösen:

  • Retentionstank: Die Speicherung des Dachflächenwassers entlastet bei Starkregen die Kanalisation und ermöglicht in trockenen Sommerperioden die Bewässerung der Umgebung, sodass dafür nicht Trinkwasser verwendet werden muss.
  • Naturlehrpfad: Der im nordwestlichen Teil der Parzelle angelegte Pfad lässt sich mit der Zeit durch die Schülerinnen und Schüler unter fachlicher Anleitung ausbauen.
  • Kunst am Bau: Zusammen mit der Kulturkommission wurde ein Einladungswettbewerb für ein Kunstobjekt gestartet. Die Jury entscheidet voraussichtlich Anfang März.